Erkrankungen

Allgemeine Krankheiten und Verletzungen.

Bei Hunden – wie bei allen anderen Tierarten auch – können Erkrankungen und Verletzungen  im Laufe ihres Lebens auftreten.

Ich kann nur empfehlen, daß dann ein Tierarzt die Diagnose stellen und eine entsprechende Therapie einleiten und überwachen  sollte, sofern unsere Shar Pei Hunde davon betroffen sind.

Auch bei guter Ernährung, guter Pflege, artgerechter Haltung mit ausreichender Bewegung und grosser Umsicht kann es trotzdem vorkommen, dass Ihr Hund erkrankt und/oder sich verletzt. Der Halter stellt in der Regel eine Erkrankung bzw. eine Verletzung dann fest, wenn sich sein Hund anders als normal verhält.
Verletzungen können am ganzen Körper vorkommen. Besonders häufig sind aber die Gliedmaßen betroffen.

Meistens sind es die Antworten auf die nachfolgenden Fragen, die schon Hinweise auf Symptome von Erkrankungen oder Verletzungen geben:
  •   Hat der Hund erhöhte Temperatur?
  •   Hat er Durchfall, zu sehen an:
            •    häufigem Absatz von Kot,
            •    Kot dünnbreiig bis flüssig, schleimig, übelriechend,
            •    laute Darmgeräusche,
            •    zeitweise Blutbeimengungen im Kot?
  •   Hat der Hund eine Verstopfung, zu sehen an:
            •    erfolglose Versuche, Kot abzusetzen,
            •    absetzen kleiner Mengen von Schleim, der auch blutig sein kann,
            •    Bauch ist hart,
            •    eventuellem Erbrechen?
  •   Frisst der Hund weniger, bzw. überhaupt nichts?
  •   Ist der Hund apathisch?
  •   Kann Ihr Hund nur noch schlecht pinkeln - Harnträufeln (Blasenentzündung,
      Blasen- und/oder Harnsteine, bzw, -gries, akute oder   chronische Nierenentzündung)?
  •   Riecht der Hund normal?
  •   Hustet der Hund häufig?
  •   Sind die Augen klar und nicht verklebt?
  •   Sind die Augen geschlossen und reibt sich der Hund an den Augen (Entropium)?
  •   Reibt der Hund sich die Ohren mit den Pfoten und schüttelt heftig den Kopf (Otitis)?
  •   Juckt er sich sehr oft und intensiv, hat er entzündliche Veränderungen vor allem am
      Kopf, zwischen den Zehen und im Achsel- bzw. Leistenbereich und ein stumpfes
      Fell (Milben, Läuse, Haarlinge, Pilzerkrankung der Haut)?
  •   Reibt sich der Hund öfters den After (Würmer)?
  •   Zeigt der Hund Ausfluss aus den Geschlechtsteilen?
  •   Sind die Schleimhäute feucht und gut durchblutet?
  •   Ermüdet der Hund schnell?
  •   Ist er in seinen Bewegungen stark eingeschränkt (Gelenkentzündung,
      Gelenkverletzung, Hüftgelenkdyplasie, Kniescheibenluxation, Kreuzbandriss,
      Bandscheibenvorfall, Blutergüsse, Knochenbrüche)?
  •   Zeigt der Hund Bissverletzungen?
Im Sinne der Gesundheitsvorsorge gehört bei Ihrem Hund zwingend dazu, dass er die notwendigen Impfungen fristgerecht erhalten hat und regelmässig entwurmt wurde.
 
Hanspeter Kobold
Bremen, im Dezember 2007

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