Geschichte 07 & 08

Leidensgeschichte Nr:  07
Datum: 20. Januar 2008
SHAR PEI
Hündin, red - fawn
Geburtsname: Anastasia von Hainan
Rufname: ANNI
Geboren am: 13.9.2000
Gestorben am: 10.12.2005
Züchter/Zwinger:
Möchte ich nicht bekannt geben!

Auszug aus der Geburtsanzeige des Züchters

Besondere Merkmale:
HD: keine Angaben
Patella: keine Angaben
ED: keine Angaben
Gebiss: keine Angaben

Stammbaum:

Eltern Großeltern Urgroßeltern

Vater

Ottelo Modrokvet 

Grossvater

Gwailo`s Bim - Bam 

Avalon`s Wu Long Ting
Funny

Grossmutter

Exina Modrokvet CS 

Anjing Bullit CS
Fanchon v. Tengrinor

Mutter

Chanel Modrokvet 

Grossvater

Thsihmao`s Yum-Yum 

Leowak des Senteurs DÒpium

Thsihmao`s Ron - Mei

Grossmutter

Hella Modrokvet CS 

Rebohm`s  Fuchur
Bessy Modrokvet CS

Anni, unser Shar Pei Mädchen wurde am 13.9.2000 geboren. Sie musste mit gerade mal 5 Jahren am 10.12.2005 nach schwerem Leiden von uns gehen.
Im Alter von vier Monaten erste Anzeichen des FSF, mit hohem Fieber und geschwollener Hinterläufe.
Mit ca. drei Jahren neuer Fieberschub und gleichzeitig Schnauze geschwollen, ab da ca. 3 weitere Fieberschübe im Jahr (2003). In 2004 kamen die Fieberschübe mit all den bekannten Symptomen 4 mal im Jahr. In 2005 hatte die kleine Maus die Fieberanfälle 8 Mal, vermehrt mit geschwollenen Hinterläufen, mit Fieberschüben deutlich über 40°C, mit Schmerzattacken (leider durch damalige Unwissenheit des behandelnden TA mit Antibiotika behandelt).

Im August 2005 wurde auch noch ein Zwingerhusten festgestellt.

Ab Dezember 2005 hat Anni außer gewöhnlich viel gesoffen und auch erbrochen. Am Montag, den 05. Dezember 2005 wurde Anni einer tierärztliche Kontrolle unterzogen.
Dienstag 6.12.05 Ultraschall, Röntgen mit und ohne Kontrastmittelgabe, ohne Befund, Infusionsgabe.
Mittwoch Weiterführung der Infusionstherapie
Am Donnerstag 8.12.06 nicht erbrochen, weiterhin Infusionsgabe.
Freitag 9.12.05 plötzlich aufgetretene Gelbsucht, sofortige OP.
Während der OP festgestellt:  Milz zur Hälfte abgestorben durch eventuelle Drehung, Entfernung derselben, Leber vergrössert, eine Niere funktionslos, und entfernt.

Das kleine Mädchen ist am Morgen des 10.12.2005 noch halb in Narkose liegend  in ihrer Häuslichkeit gestorben.

Histologischer Befund:
Zitat:
Leber: Hochgradige Amyloidose, mittelgradige Fettakkumulation, Vaskulitis, fokale Verkalkung, fokale Nekrose, mittelgradige Entzuendung
Niere: Akuter haemorrhagischer Infarkt, hochgradige Entzuendung, Glomerulosklerose, Proteinurie
Milz: Thrombosen, ausgedehnter Infarkt, Amyloidose
Die hier vorliegenden Befunde machen ein hochgradiges entzündliches Geschehen in den untersuchten Organen deutlich. Damit ist von einer schweren, offensichtlich generalisierten Allgemeinerkrankung auszugehen. Die histologisch sichtbaren Veränderungen sind als prognostisch infaust zu werten. Ursächlich, kommt durchaus ein infektiöses Geschehen in Betracht.
Zitatende

Anna`s Mutter ist mit ca 4 Jahren gestorben (wahrscheinlich Amyloidose) und der Vater soll ebenfalls mit 5 Jahren an Amyloidose gestorben sein

Dezember 2007

Conny

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Leidensgeschichte Nr: 08
Datum: 6. Jan. 2008
Leidensgeschichte Charlott

SHAR PEI
Hündin
Geburtsname: Ylang Ylang
Rufname: Charlott
Geboren am: 31.10.2002
Gestorben am: 20.12. 2006
Züchter/Zwinger:
Uwe Lenk, Berlin

Auszug aus der Geburtsanzeige des Züchters

Besondere Merkmale:
HD: Frei
Patella: Frei
ED: Frei
Gebiss: Scherengebiss

Stammbaum:

Eltern Großeltern Urgroßeltern

Vater
Ch. Rebohms Cream Cracker

 

Takalok Dream Maker By Kavishi Isolas Set Em Joe
Takalok Hak Che Yee
Rebohms Under Snow (GB) Magic Star
Rebohm's Ai'Mei

Mutter
Ch. Chaitan's No Doubt About
 

 

Ch.Rebohm's Moskito (VDH)

Avalon's Wu Lang Ting

Rebohm's Ai'Mei

Ch.Folichon vom Tengrinor (VDH)

Ch.Anjing Bullit
Alraune vom Tengrinor

Charlott wurde am  31.10.2002 geboren und nur 4 Jahre später, am 20.12. 2006 verstarb unser Liebling.

Wir holten sie als Welpe am 2. Weihnachtsfeiertag 2002 in Berlin ab. Sie war wirklich eine sehr süße Maus.
Schon kurze Zeit später tauchten die ersten Probleme mit den Augen auf.

Das erste Mal wurde sie von Uwe Lenk selbst getackt, ohne Narkose. Es war nicht wirklich schön und grausam für das Tier. 
Das nächste Mal (Januar 2003) fuhren wir dann zu einem Augenspezialisten für Tiere nach Chemnitz (Dr. Gränitz- Ein sehr netter kompetenter Mann) und ließen Charlott dort zum 2. Mal tacken, aber mit Narkose.
Es waren immer nur kleine Zeitabschnitte in denen Ihre Augen gut waren und sie keine Probleme hatte.
Sie war so klein und musste schon so viel durchmachen. Wenn es gerade nicht die Augen waren, hatte sie Shar-Pei Fieber. Uwe Lenk verharmloste das immer alles. Er meinte das wäre ganz normal bei Shar-Pei`s.  Die Fieberschübe traten sehr häufig auf. Wie oft weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass es ihr immer ganz schön dreckig ging.
Nachdem dass Tacken nicht mehr half, habe ich mich dann entschlossen, sie vom Berliner Arzt (Empfohlen von Uwe) operieren zu lassen. Charlott war damals schon über ein Jahr alt. Sie war ausgewachsen. Nach der Operation kniff sie zwar nie mehr die Augen zu, aber sie hatte ständig Probleme mit zugeklebten Augen.
Am 18.09.2006 haben wir aufgrund ständigen Erbrechen von Charlott und Nahrungsverweigerung, einen Bluttest machen lassen, der Anzeichen von Problemen mit der Niere ergab. Sie bekam ein paar Aufbaupräparate und ihr ging es wieder gut. Was aber nicht von langer Dauer war. Am 10.11.2006 mussten wir wieder solch einen Test machen, weil es ihr wieder schlecht ging und die Werte waren wieder sehr schlecht.  Wir haben gekämpft um sie, ich habe ihr das leckerste essen gemacht, damit sie überhaupt was aß.
Aber irgendwann verweigerte sie alles, sie nahm ab und wurde immer dünner. Am Ende habe  ich ihr Infusionen gegeben, aber die Niere arbeitete nicht mehr. Sie wog dann noch 16 Kg (von einst 25). Ich musste sie von ihren Qualen befreien und habe sie am 20.12.2006 einschläfern lassen. Es war sehr schwer, denn ich habe sie unwahrscheinlich geliebt.
Es ging auch alles sehr, sehr schnell. Unsere Trauer und Schmerz über den Tod von Charlott  war schlimm.
Danach rief ich Uwe Lenk an und erzählte ihm alles. Das einzigste was er zum Tod von Charlott sagte war, das viele Besitzer durch falsche Ernährung ihres Hundes, sie umbringen würden und ich glaubte ihm das. Ich wusste ja bis dahin nichts von den Erbkrankheiten und habe mich darauf eingelassen, mir wieder einen Hund von ihm zu holen.
Danach erfuhr ich über Bekannte alles über die Krankheiten und bin auch so auf die Seite von Hanspeter gekommen. Ich habe mich von Uwe Lenk wieder beschwatzen lassen. Dieser Hund ist 1 Jahr alt, mit Namen Easy Go. Er ist zum Glück noch kern gesund und bis jetzt von allem verschont geblieben. Ich hoffe es bleibt auch so.
Wenn Lenk einen Preis bekommen sollte, dann für das viele Reden.
Ich wünsche, das viele Shar Pei Freunde gesunde Hunde haben und die Seiten von Hans-Peter lesen.

Conny Franzke 

6.Jan.2008

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