HEN - Netzwerk

HUNDE ERBKRANKHEITEN NETZWERK – HEN -
Eine Initiative der HundeZeitung

HEN Hunde Erbkrankheiten Netzwerk ist eine Idee von Rainer Brinks.

Richard Ebert hat sie internetgerecht weiterentwickelt und umgesetzt.
HEN ist eine private Initiative. Sie verfolgt keinerlei geschäftliche Ziele.

Was soll HEN bewirken?

In der HundeZeitung unter http://www.hundezeitung.de/top/top-83.html steht die Idee zu lesen:
„HEN war vor einigen Jahren mal nur als Hunde-Epilepsie-Netzwerk gedacht. ...
Was ist draus geworden? Es meldeten sich binnen fünf Jahren vielleicht 20 Betroffene. Keine einzige Klinik, kein einziger Tierarzt, aber einige betroffene Halter von epileptischen Hunden. Denen musste ich immer dasselbe sagen: keiner macht mit. Wir geben aber nicht auf. Daher starten wir neu und in grösserem Rahmen durch.“

Das haben wir nun umgesetzt mit einem eigenen Internet-Portal. Dort befinden Sie sich gerade.

Informationen als Medikament gegen die Ohnmacht der betroffenen Halter/Züchter. Und als schnelle Weiterbildung für alle, die sich über die speziellen tiermedizinischen Themen hinaus kundig machen wollen. Wir stellen fachlich fundierte Artikel zu allen diagnostizierten und vermutlichen Erbkrankheiten zur Verfügung, die uns selbst von den Autoren kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Wir arbeiten ja auch honorarfrei.

Wir haben deutschsprachige Veterinär-Universitäten angesprochen (und werden es weiter gezielt tun), an HEN mitzuwirken, Kliniken, die Einzelkämpfer unter den Tierärzten, und wir wollen auch die Gefühle nicht zu kurz kommen lassen. In der Sparte Schicksale müssen sie zum Ausdruck kommen, was da oft an Schmerz, Hilflosigkeit gegenüber einem der Verantwortung schier ausgelieferten Tier sich bündelt. Darüber schreiben ist ein Teil der Schmerzbewältigung, eine Therapie. Das fängt beim sachlich-fachlichen Informieren über diese Schicksalskrankheiten an, denn nur Information hilft weiter, und endet nicht beim Mitteilen von Ängsten und Sorgen.

„Erbkrankheiten“ sind Erkrankungen, für deren Entstehung krankhaft veränderte Erbanlagen entscheidend sind - und vererbt werden. „Erbliche Disposition“ ist, wenn eine vererbte erhöhte Krankheitsbereitschaft und Anfälligkeit des Organismus für Erkrankungen vorhanden ist.
Was noch nicht als erblich disponiert feststeht, kann werden. Noch beharren viele – auch Fachleute – auf der festgestellten Erblichkeit bestimmter Krankheiten bei bestimmten Rassen. Doch das ist folgenschwer fatal, sich eben darauf zu verlassen, dass es ja nur bei denen vorkommt, nicht bei dem Hund, den wir haben. Rassespezifisch oder rassedisponiert sind sehr weiche Begriffe. Sie bedeuten nur, dass dies zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Aussage bekannt wurde. Und diese Feststellungen überholen sich rapid.

Zitat zu einer US-Dokumentation im TV-Sender arte: „Neueste Untersuchungen über Erbkrankheiten bei Hunden decken die Fehler vieler Züchter auf und geben Aufschluss über versteckte biologische Faktoren, die die Fellfarbe, die Form der Ohren oder die Länge der Schnauze bestimmen. Hinter dem Phänomen - in der Zoologie als Mutualismus bezeichnet - verbirgt sich das Geheimnis der Entwicklung von Mensch und Tier in wechselseitiger Abhängigkeit.“

Die Erkennung, die Diagnose und folgend eine mögliche Therapie schreitet im Gefolge der Humanmedizin auch in der Veterinärmedizin fort. Langsamer, aber sie tut es. Die phantastische „Erfindung“ der Gentechnik, die Entdeckungen im Bereich der Mikrobiologie, die Diagnosetechniken selbst, ja die umfassende Kenntnis der Genome bringen uns weiter. Uns? Ja, nur über uns kann unseren Tieren geholfen werden.

Ein Netzwerk, siehe die Erfindung des Internet, bringt auch weiter. Es ist ein Informationsaustausch auf schnellsten Wege fast überall hin. Die Vorteile des Internet bringt auch Tiermediziner und Pharmakologen zusammen.

Jene, die bewusst mit schweren Erbkrankheiten oder Gen-Defekten züchten oder dies befürworten, sind hier freilich nicht willkommen, um sich auch hier zum hundertsten Mal rechtfertigen zu wollen. Diese Leute sind kontraproduktiv zur Idee dieses HEN. Denn dieses HEN-Portal soll helfen. Es wirkt nur, wenn möglichst viele mitwirken, die dazu beitragen können, dass ein Netz, ein Konstrukt, auch arbeitet (werkelt). Das Gerüst muss mit Inhalten belebt werden.

HEN wird immer wieder ergänzt durch fachlich fundierte Artikel, die wegen der Präzision der medizinischen Aussagen nicht immer leicht bekömmlich sind, dafür werden Fachbegriffe in der Sparte FAQ wie ein Lexikon erklärt, und auch Präfixe (Vorsilben) und Suffixe (Nachsilben), damit sich auch Nichtmediziner Begriffe erklären können.

HEN ist ein Prozess, kein Zustand. Es wird ständig dran gearbeitet.

Copyright: Herausgeber Hundezeitung.de
Rainer Brinks und Richard Ebert
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Rainer Brinks, Chefredakteur und "Erfinder" der Hundezeitung, ist leider in der Nacht zum 30. August 2007 verstorben.

Wir alle sollten die Arbeit von Rainer Brinks in seinem Sinne fortzuführen!

Hanspeter Kobold im September 2007

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